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Chiyono und ihr Wassereimer | Reiki Hamburg

Parabeln und Gleichnisse | Reiki Praxis Hamburg

Die Zen-Nonne Chiyono studierte jahrelang, konnte aber nicht die Erleuchtung finden. Eines Abends trug sie einen alten Eimer, der mit Wasser gefüllt war.
Während sie so ihres Weges ging, beobachtete sie, wie sich der Vollmond im Wasser ihres Eimers spiegelte.

Plötzlich zerrissen die Bambusstränge, die den Eimer zusammenhielten, und der Eimer fiel auseinander. Das Wasser floss auf den Boden, die Spiegelung des Mondes war verschwunden – und Chiyono war erleuchtet.

Sie schrieb das folgende Gedicht:

Auf diese und jene Weise versuchte ich,

den Eimer zusammenzuhalten,

in der Hoffnung, der schwache Bambus

werde nicht reißen.

Plötzlich brach der Boden durch…

Kein Wasser mehr,

kein Mond mehr im Wasser –

Leere in meiner Hand.

Aus: Osho. Eine Wahrheit viele Wege – Einsichten und Parabeln für ein gutes Leben. Goldmann Verlag, 2005.

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